Aktuelles

Nein, nach Auffassung des OLG Hamm ist der Verzicht eines geschäftsfähigen behinderten Menschen auch im Rahmen eines nach dem Erbfall mit dem Erben abgeschlossenen Erlassvertrages nicht sittenwidrig und damit wirksam. Es gibt keine Pflicht, zu erben oder sonst etwas aus … Weiterlesen

Die Frist zur Ausschlagung einer Erbschaft beträgt i.d.R. nur 6 Wochen. Dieser Zeitraum reicht kaum aus, um sich ein Bild über den Nachlass und dessen Werthaltigkeit zu verschaffen, zumal man ohne Erbschein auch kaum an die benötigten Informationen heran kommt. … Weiterlesen

Wenn ein Testament nicht auffindbar ist, so kann nicht davon ausgegangen werden, dass es der Erblasser vernichtet und somit widerrufen hat. Vielmehr kann das Nachlassgericht nach wie vor von dessen Gültigkeit ausgehen. Der Nachweis der Formgültigkeit und des Inhalts des … Weiterlesen

Wenn der Notar nicht ausreichend an der Erstellung eines Nachlassverzeichnisses mitwirkt, ist ein Zwangsmittelverfahren gegen den Erben möglich. Der Erbe muss alles in seiner Macht Stehende getan haben, um den Notar zur Erstellung des Nachlassvezeichnisses zu bringen. Unterlässt dies der … Weiterlesen

Die Auskunftspflicht des Erben in Bezug auf die Schenkungen des Erblassers ist nicht von der Höhe der Zuwendung abhängig, sondern allein von ihrer abstrakten Pflichtteilsrelevanz. Dabei darf der Erbe die rechtliche Würdigung nicht vorab selbst vornehmen, sondern muss dem Pflichtteilsberechtigten … Weiterlesen

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